Das Unsichtbare sichtbar | Blicke in die Asse

12. August bis 24. September 2017


Beteiligte Künstler/innen: Inga Barnick, Ulf Beck, Susann Dietrich, Timo Hoheisel, Johanna Jahn, und Frank Sperling

Zehntspeicher, 29471 Gartow-Quarnstedt
Freitags 16 - 18 Uhr | Samstags 12 - 16 Uhr | Sonntags 12 - 16 Uhr

Veranstaltungen

  • 12. August, 17 Uhr: Vernissage mit anschließendem Podiumsgespräch und einer Diskussionsrunde, Details siehe unten.
  • 2. September Workshop für Kinder und Jugendliche zum Thema "camera obscura", Details siehe hier.

 

Zur Ausstellung
Das Atommülllager Asse als Thema eines Langzeit-Kunst-Projektes: Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler – allesamt Absolventen und Studierende der HBK Braunschweig – setzten sich mit künstlerischen Mitteln mit der Asse als Ort und gesellschaftlichem Problem auseinander. Die Ergebnisse zeigten sie 2015 mit Erfolg in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin.

Der Westwendische Kunstverein – unmittelbar inhaltlich und räumlich positioniert zum geplantem Atommüllendlager und dem Zwischenlager Gorleben – greift diese »Steilvorlage« auf und zeigt im Zehntspeicher eine erweiterte Fassung dieser Ausstellung.

Entstanden sind sehr unterschiedliche Werke, die von dokumentarischen Arbeiten bis hin zu künstlerischen Objekten reichen: Während Susann Dietrich mit Salzkristallen, dem zentralen Asse-Material, abstrakte Fotos schafft, lässt Timo Hoheisel die entstandenen Aufnahmen gleich wieder unter Beton verschwinden. Inga Barnick untersucht Schutzkleidung und -geräte, die sie beim Ortsbesuch des Salzstocks vorfand. Ulf Beck hat die Asse monatelang mit einer Kamera überwacht, während Johanna Jahn einen weiten Blick auf die Landschaft rund um die Asse wirft. Frank Sperling hingegen behandelte seine entstandenen Polaroidaufnahmen wie einen Atommüllbehälter und lagerte sie vor Ort im Salz ein (siehe Ausstellungsplakat).

Zur Vernissage
Die Eröffnung am 12.08.2017 beginnt um 17 Uhr (Vorsicht im Veranstaltungsflyer steht überall 19 Uhr!).

Gegen 18 Uhr findet ein Podiumsgespräch zwischen den KünstlerInnen Inga Barnick, Timo Hoheisel, Irmhild Schwarz und Dr. Willfried Maier, Philosoph und Senator a.D. aus Hamburg statt.

Moderiert wird die Veranstaltung von Christa Goetsch, Senatorin a.D., Hamburg. Es soll in einem spannenden Austausch der Generationen u.a. darum gehen welche Rolle die persönliche Betroffenheit spielt und wie unterschiedlich künstlerische Herangehensweisen im Spannungsfeld von Kunst und Politik aussehen können. Sie sind herzlich eingeladen.

Workshop für Kinder und Jugendliche
Im Rahmen der Ausstellung findet am 02.09.2017 ein Workshop für Kinder und Jugendliche von 8 bis 18 Jahren zum Thema „Camera Obscura“ statt. Es sollen gemeinsam Lochkameras aus einfachsten Mitteln gebaut werden und zum Einsatz kommen – inklusive der Entwicklung der eigenen Bilder. Weitere Informationen zum Workshop siehe hier

Förderer


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